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Regelmäßig Yoga üben: So schaffst du es, dran zu bleiben

11. Juni 2020 in Yoga Praxis, Yoga Lifestyle

Die Vorstellung: Jeden Tag Yoga machen, sich super gut und flexibel fühlen, total in der eigenen Mitte sein. Die Realität: Warme Betten, zu viel Hunger, zu voller Magen oder eine spannende Serie halten uns davon ab. Nach und nach üben wir immer weniger, bis die Yoga-Matte in der Ecke verstaubt. Zuhause regelmäßig Yoga üben ist eine echte Herausforderung. The struggle is real.

Mittlerweile praktiziere ich seit über 5 Jahren Yoga – meist zuhause. Dabei habe ich ein paar Tricks entwickelt, wie ich meinen inneren Schweinehund überwinde. Meine 7 Tipps, wie du regelmäßig Yoga üben kannst, verrate ich dir hier. Ich hoffe, sie helfen dir!

Regelmäßig Yoga üben - 7 Tipps für zuhause

7 ½ Tipps, um zuhause regelmäßig Yoga zu üben

Ganz grundsätzlich gilt:

Je weniger du darüber nachdenken muss, ob, wann und wie du Yoga übst, desto leichter wird es, es tatsächlich zu tun.

Im Marketing sagt man: „A confused mind always says no.“ Und das stimmt auch in der Yoga-Praxis.

Mach es dir also so einfach und eindeutig wie möglich. Du denkst doch auch morgens nicht darüber nach ob, wann und wie du dir die Zähne putzt, oder? Du tust es einfach. Ganz automatisch.

1. Morgens üben

Ich weiß, morgens auf die Matte zu gehen, wenn man noch im Bett liegen könnte, ist nicht leicht. Aber gerade morgens hast du die Zeit dazu und keine andere Ablenkung. Abends hat man immer etwas anderes vor oder schiebt es vor sich hier.

Wenn du morgens eine Stunde früher aufstehst (oder eine halbe für den Anfang), hast du genug Zeit zum Yoga üben. Netter Nebeneffekt: Du fühlst dich dadurch den ganzen Tag lang besser.

2. Oder: Einen Plan machen

Falls es dir am Morgen nicht passt, weil du Schichtdienst hast oder Kinder oder oder oder… Dann kann es helfen, wenn du dir einen Plan machst. Hier trägst du dir deine Yoga-Praxis als festen Termin ein, den du dir wie jeden anderen Termin freihältst. So räumst du dir jede Ablenkung aus dem Weg. Je weniger Unsicherheiten (mach ich jetzt Yoga oder später?) du hast, desto leichter wird es, wirklich zu üben.

Was heißt regelmäßig? Ich spreche hier aus meiner Erfahrung, deswegen sage ich (fast) täglich. Aber: Wie oft und wie lange du Yoga übst, liegt ganz bei dir. Zwei Mal die Woche für 30 Minuten ist auch regelmäßig. 😉

3. Routine entwickeln

Mache Yoga zur Gewohnheit, zum Beispiel zum Teil deiner Morgen-Routine. Wenn du einen festen Ablauf hast, dem du immer folgst, wird es dir viel leichter fallen. Dann spielst du deine Routine ganz automatisch ab.

Meine typische Morgen-Routine findest du hier: Morgen-Routine für eine gesunde Verdauung – aus Yoga & Ayurveda

4. Matte und Yoga-Kleidung bereitlegen

Räume dir jedes noch so kleine Hindernis aus dem Weg, das dich davon abhält, regelmäßig Yoga zu üben. Dazu gehören auch die Kleidung und die Matte. Wenn sie morgens oder nach der Arbeit schon bereit liegen, ist es leichter, einfach loszulegen. Sie wirken auch wie eine Erinnerung – und üben ein wenig Druck aus. Denn du möchtest ja nicht abends ins Bett gehen, wenn sie immer noch ungenutzt dort liegen und dich vorwurfsvoll anschauen?

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Meine Favoriten findest du hier: (Ich übe seit 4 Jahren glücklich auf meiner Jade-Matte)

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5. Einfach auf die Matte setzen

Es erfordert mehr Überwindung, auf die Matte zu gehen, wenn du eine 90-Min.-Praxis vor dir hast. Aber einfach mal hinsetzen, ein bisschen stretchen, ein paar Sonnengrüße machen? Easy!

Um deine Routine beizubehalten, hilft es, wenn du immer auf die Matte gehst, wenn es Zeit für Yoga ist. Komme, was wolle. Auch wenn du nur 3 Minuten da sitzt und atmest. Dann hast du deine Gewohnheit gefestigt und deinem Kopf das Signal gesendet: „Zu dieser Zeit machen wir immer Yoga.“

Denn der kritische Punkt ist ja, wieder in die Routine hineinzufinden, wenn du einmal aus ihr ausgebrochen bist. Indem du dich trotzdem auf die Matte setzt, kommt du gar nicht erst an diesen Punkt.

6. Go with the flow

Wenn du nun trotz Motivationstief auf deiner Matte sitzt, frage dich: Was brauche ich heute? Wenn es nur 3 Minuten sitzen und atmen ist – dann ist das gut so. 👌

Oder es entwickelt sich doch mehr draus. Häufig kommt die Motivation von ganz alleine, wenn du erst einmal anfängst. Ich gehe oft mit dem Vorsatz auf die Matte, nur 15 Minuten irgendetwas zu üben – und mache dann eine komplette Praxis.

Besonders Frauen brauchen ja zu unterschiedlichen Zeiten andere Arten von Yoga – mal dynamischer, mal ruhiger. Umso wichtiger ist es, einfach auf die Matte zu gehen und das zu machen, worauf du gerade Lust hast.

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7. Anderen davon erzählen

Am allerbesten hast du eine Gruppe, in der alle regelmäßig Yoga üben und mit denen du dich austauschen kannst. Allein dass jemand nachfragt „Und, wie läuft die Praxis?“, wird dir helfen, tatsächlich dran zu bleiben.

Aber auch wenn du nur anderen davon erzählst, dass du jeden Tag so und so viel Yoga übst, hilft es. Denn dann hast du einen Anreiz, diesem Bild auch zu entsprechen. Einfache Psychologie. 😉

7 ½. Ins Yoga-Studio gehen

Klingt jetzt erstmal kontra-intuitiv als Tipp für die Yoga-Praxis zuhause. Deswegen gibt es nur einen halben Punkt. 😉 Aber: Wenn ich in eine Yoga-Stunde gehe, gibt mir das jedes Mal wieder einen großen Motivations-Schub! Die Energie der Gruppe, die kreative Sequenz der Lehrerin, das mitreißende und verbindende Gefühl… Wie kann man da nicht Yoga lieben?

Außerdem holt mich ein Lehrer aus dem Trott und bringt mich dazu, dass ich auch Posen übe, die ich sonst vermeide oder gar nicht erst probiere. Diese Motivation nehme ich wieder mit nach Hause für meine Heim-Praxis.

Hast du noch weitere Tipps, um zuhause regelmäßig Yoga zu üben? Verrate es mir in den Kommentaren!

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7 Tipps für eine regelmäßige Yoga-Praxis
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Elena

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